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Fachabteilungen & Medizin

Intensivmedizin

Vitalfunktionen unterstützen

Die Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Goldbergklinik Kelheim versorgt auf der interdisziplinären Intensivstation mit 8 Intensivbetten (6 Betten mit Beatmungsmöglichkeit) alle schwerstkranken Patienten. Ab Januar 2022 stehen uns auf der neu gebauten Intensivstation 10 Intensivbetten und 4 IMC (Intermediate Care) Betten zur Verfügung. Unter der Leitung von speziell ausgebildeten Intensivmedizinern kümmert sich ein Team aus erfahrenen Fachärzten, Ärzten und speziell ausgebildeten Pflegekräften um alle Belange.
Wir betreuen Patienten nach großen operativen Eingriffen und/oder schwerwiegenden Krankheiten von Herz- und Kreislauf, der Lunge, der Bauchorgane sowie von Schlaganfällen. Unsere Erfahrung erstreckt sich auch auf Vergiftungen und geburtshilfliche Notfälle.

Acht modernst ausgerüstete Behandlungsplätze stehen zur Verfügung, um schwerste Störungen mit Medikamenten, Infusions-, Überwachungs- und Diagnosetechnik sowie differenzierter Beatmungstechnik auch über lange Zeit entsprechend der aktuellen Konzepte behandeln zu können. In speziellen Fällen erweitern wir die Behandlung um ein spezielles Kreislaufmonitoring und/oder kontinuierliche Nierenersatzverfahren.

Das Ziel einer Intensivbehandlung ist es, Patienten mit gestörten Organfunktionen in Folge von schwersten Erkrankungen, Operationen, Verletzungen oder anderen Ursachen so wiederherzustellen, dass eine Weiterbehandlung auf der Normalstation möglich ist. Ganz entscheidend trägt zum Erfolg der therapeutischen Bemühungen auf der Intensivstation die engagierte Zusammenarbeit der Ärzte und Pflegekräfte in einem Team bei. In medizinischen und ethischen Grenzsituationen handeln wir medizinisch sinnvoll und menschlich unter Beachtung des Patientenwillens.
Zur Überwachung, Unterstützung und zum Ersatz lebenswichtiger Körperfunktionen nutzt die Intensivmedizin eine Vielzahl technischer Geräte und Apparaturen. Deren Anblick erzeugt verständlicherweise Unsicherheit und Angst. Daher haben wir natürlich Verständnis dafür, wenn ein naher Angehöriger auf unserer Station behandelt wird, dass Sie sich nach dessen Befinden erkundigen wollen.
Unsere Besuchszeit ist täglich zwischen 15:00 Uhr und 18:00. In Ausnahmefällen sind nach Rücksprache häufigere Kontaktaufnahmen (Besuche, telefonische Auskunft) selbstverständlich möglich. Aus rechtlichen Gründen kann eine telefonische Auskunft nur an uns persönlich bekannte Angehörige erfolgen. Wir bitten um Ihr Verständnis. 

Aufgaben einer Intensivstation

Die Aufgabe unserer Station besteht darin, schwerstkranke Patienten Tag und Nacht zu betreuen. Wir setzen dabei modernste Techniken und Apparate ein, um die Patienten ständig zu überwachen und im Notfall rechtzeitig eingreifen zu können. Der Anblick dieser Geräte ist für Sie möglicherweise verwirrend und beängstigend. Zu Ihrem Verständnis einige Erklärungen:

Monitorüberwachung

Zur ständigen Beobachtung sind die Patienten mit einem Überwachungsgerät verbunden, welches fortlaufend die Herztätigkeit, den Blutdruck und die Atemfunktion überwacht und sowohl am Krankenbett als auch in der zentralen Überwachungseinheit wiedergibt.

Infusionen

Zur Behandlung wird eine Reihe von Medikamenten über Infusionsleitungen direkt in das Blut geleitet. Falls ein Patient keine Speisen zu sich nehmen kann, werden über diesen Weg auch Nährstoffe zugeführt
Magensonden
Die Ernährung kann auch über eine Ernährungssonde stattfinden, die durch die Nase und die Speiseröhre in den Magen gelegt wird. Die Patienten werden durch eine liegende Magensonde, ebenso wie durch Infusionen, übrigens nur geringfügig belastet.

Beatmungsgeräte

Die schwere Erkrankung vieler Patienten erfordert eine künstliche Beatmung. Dazu wird ein Schlauch über den Mund oder über die Nase in die Luftröhre gelegt, durch den das Beatmungsgerät Luft und zusätzlichen Sauerstoff in die Lungen einpumpt. Hierbei werden sehr differenzierte Verfahren unter modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen angewandt. Die Patienten erhalten dabei Medikamente, die sie in einen narkoseähnlichen Zustand versetzen, so dass sie durch die Beatmung nicht belastet werden.

Nierenersatzverfahren

Im Rahmen schwerster Erkrankungen kann es zum Ausfall verschiedener Organfunktionen kommen. Den Ausfall der Nierenfunktion (Entgiftung des Körpers) können wir durch kontinuierliche elektronisch gesteuerte Verfahren der Blutfiltration und Dialyse kreislauf­schonend ersetzen. Hierfür ist allerdings die Anlage eines entsprechend dimensionierten Venenzuganges nötig.

Organisation der Station

Die Fachpflegekräfte unserer Station arbeiten in 3 Schichten, um eine ununterbrochene Betreuung der Patienten zu gewährleisten.
Auf unserer Intensivstation ist ständig ein erfahrener Arzt anwesend. Er beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen. Da wir aber eine große Anzahl von Patienten und Angehörigen zu betreuen haben, sollten Sie zu unserer Entlastung einige Regeln beachten:

  • Einigen Sie sich in Ihrer Familie auf einen, maximal zwei Ansprechpartner für den Arzt und geben Sie die Informationen untereinander weiter.
  • Die beste Zeit für Auskünfte durch den Stationsarzt ist von 15:00 bis 18:00 Uhr täglich.
  • Telefonische Auskünfte können vom Arzt nur in dringenden Fällen gegeben werden.
  • Wir bitten Sie auch, alle Informationen, die Ihnen für die Betreuung Ihrer Angehörigen von Bedeutung scheinen, an uns weiterzugeben.
Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Dr. med. Norbert Kutz
Leitung der Abteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Sekretariat: 09441 – 702-6800

Leitender Oberarzt

Dr. med. Martin Huth,
Leitung der Intensivstation, Medizingerätebeauftragter, Transfusionsbeauftragter

Oberärzte

Dr. med. Ramin Ehrenberg
OP-Koordination, Hygienebeauftragter
Leiter Patient-Blood-Management-Ambulanz

Christoph Kimberger

Sigrun Feuerer
Leiterin der Schmerztherapie

Funktionsoberärzte

Dr. med. Zuzanna Fehrle
Stellv. OP-Koordinator, Transplantationsbeaufragte

Dr. med. Martina Reng
Beauftragte für das Risikomanagement

Fachärzte

Andreas Broszio
Dr. med. Stephan Nickl
Dmitriy Skarlat