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Newsletter Ausgabe 2/2021

Die Goldberg-Klinik wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Auch 2021 war leider geprägt von den Herausforderungen der Covid19-Pandemie. Nichtsdestotrotz haben wir in vielen Bereichen an der Erneuerung und Zukunftssicherung unserer Heimatklinik erfolgreich weiterarbeiten können. Besonders ins Auge springen dabei unsere großen Bauvorhaben. Im November konnten wir das Herzkatheterlabor eröffnen und noch im Winter 2022 wird der neue hochmoderne B-Bau in Betrieb gehen.

Unseren Patienten und Besuchern möchten wir herzlich für Ihr Vertrauen danken, das sie unserer Klinik entgegenbringen. Sie können sich sicher sein, dass wir Ihnen auch weiterhin eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bieten werden.

Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Kooperationspartner und die niedergelassenen Ärzte des Landkreises. Ohne die reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit wären die zahlreichen Zukunftsprojekte und die bestmögliche Versorgung unserer Patienten nicht denkbar.

Nicht zuletzt möchte ich an dieser Stelle natürlich auch unseren gerade in Pandemiezeiten höchstengagierten und hervorragend ausgebildeten Beschäftigten meinen Dank aussprechen. Sie sind die Seele und das Gesicht der Klinik!

Sollten Sie weiterführende Fragen zu den in unserem Newsletter vorgestellten Abteilungen, Personen, zu Diagnostik-, Therapie- und Serviceangeboten unserer Klinik haben, kontaktieren Sie uns gerne über die in den einzelnen Artikeln angegebenen Ansprechpartner. Oder besuchen Sie doch einfach von Zeit zu Zeit unsere Social Media Angebote (Facebook, Instagram & Youtube) bzw. unsere vor kurzem runderneuerte Homepage.

Ihnen allen wünsche ich von Herzen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr!

Ihre Dagmar Reich
Geschäftsführerin Goldberg-Klinik

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Eröffnung des neuen Herzkatheterlabors an der Goldberg-Klinik

Nach neunmonatiger Bauzeit wurde das neue Herzkatheterlabor (HKL) am 2. November 2021 in Anwesenheit von Landrat und Aufsichtsratsvorsitzendem Martin Neumeyer eröffnet. Mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 4,25 Millionen Euro ist es eine der größten Zukunftsinvestitionen der Goldberg-Klinik. Das HKL wurde im Bestandgebäude auf der Diagnostikebene 4 in unmittelbarer Nähe zu Endoskopie, Labor, Ultraschall und weiteren Untersuchungsräume eingerichtet.

Quantensprung in der medizinischen Versorgung des Landkreises

Prof. Dr. med. Marcus Fischer, Chefarzt Kardiologie freut sich über die neuen Möglichkeiten, die der Herzkatheter für die Arbeit seiner Fachabteilung eröffnet: „Der Herzkatheter erweitert das Spektrum der Goldberg-Klinik maßgeblich. Die häufigsten kardiologischen Krankheitsbilder können von nun an direkt an der Goldberg-Klinik behandelt werden. Die aufwendige Verlegung ans Universitätsklinikum Regensburg ist nur noch für spezielle Eingriffe bei strukturellen Herzerkrankungen und weiterhin für elektrophysiologische Untersuchungen und Therapieverfahren notwendig.“ An der Stelle wird die wichtige Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Regensburg ganz besonders durch die koordinierende Rolle von Prof. Dr. Lars Maier, Direktor des Universitären Herzzentrums Regenburg, Standort Kelheim, ermöglicht.

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Neumeyer betont den Quantensprung, den das neue Herzkatheterlabor für die medizinische Versorgung der Bevölkerung besonders im nördlichen Landkreis bedeutet: „Wir können in der Goldberg-Klinik nun praktisch alle Patienten mit akuten und chronischen Koronarsyndromen versorgen.

Das Team um Chefarzt Prof. Dr. med. Marcus Fischer hat mit dem Herzkatheterlabor die Möglichkeit, Krankheitsbilder wie Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Lungenhochdruck und Rechtsherzbelastung heimatnah auf höchstem medizinischen Niveau zu behandeln.“

Dagmar Reich, Geschäftsführerin, ergänzt: „Erkrankungen des Herzens sind sehr oft der Grund für ernstzunehmende Krankenhausaufenthalte. An der Kelheimer Klink hat die Expertise einer kardiologischen Abteilung eine sehr lange Tradition. Das haben die Aufsichtsräte mit ihrer Entscheidung hin zu einer invasiven Kardiologie am Standort Kelheim im Mai 2018 auch für die weitere Entwicklung unseres Heimatkrankenhauses als Schwerpunkt definiert. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe für Bauherrn und Planungsteam dieses Ziel parallel zu den Arbeiten am neuen B-Bau und den besonderen Bedingungen während der Corona-Pandemie umzusetzen. Beschäftigte und Patienten haben den Umbauprozess im Bestand, der insbesondere die Räume der bisherigen Notaufnahme sehr stark beeinträchtigt hat, mit viel persönlichem Einsatz und Verständnis für die Einschränkungen unterstützt.“

Modernste Technik

Bei dem Herzkatheterlabor handelt es sich um ein interventionelles Röntgensystem der neuesten Generation für verschiedene katheterbasierte kardiologische und vaskuläre Eingriffe. Mit einem speziellen Dosismanagement stehen Technologien zur Verfügung, um die Dosisbelastung für Untersucher und Patienten nachhaltig zu senken, d.h. sehr gute Bildqualität bei sehr geringer Strahlenbelastung. Zudem wurde in Zusatzmaßnahmen investiert, um die Streustrahlenbelastung weiter zu reduzieren.

Die Anlage bietet innovative Bildgebungslösungen, die das Klinikteam bei der Diagnose und beim Therapieansatz wirkungsvoll unterstützen. Dazu gehört u.a. ein Verfahren, um Stents im bewegten Bild des schlagenden Herzens besser sichtbar zu machen und so die exakte Stentplatzierung zu erleichtern. Dadurch kann das Interventionsergebnis verbessert werden.

Durch eine integrierte, standardisierte Benutzeroberfläche und eine besonders intuitive Bedienung können die Arbeitsabläufe und Prozeduren erleichtert werden.

Des Weiteren ist die Röntgenanlage noch durch innovative Technologien zur Stenosequantifizierung erweitert worden: Stenose können wie bisher üblich nicht nur über einen speziellen Druckdraht vermessen werden, sondern zusätzlich auch durch ein neuartiges Mikrokather-basiertes Verfahren, um die Arbeitsabläufe zu erleichtern. Diese Technologie wird bisher nur in sehr wenigen Kliniken eingesetzt.

Es wurde ein zusätzliches Ultraschallgerät speziell für das Herzkatheterlabor erworben, um die Voraussetzung für eine optimale Notfallausstattung zu schaffen.

Darüber hinaus hat das Herzkatheterlabor hygienisch die Raumluftgüte, um auch Herzschrittmacherimplantation so sicher und steril wie in einem OP-Saal durchführen zu können. Baulich wurde darauf geachtet, dass ein Raum, inkl. Überwachungsbereich, zur Vorbereitung und Nachbeobachtung der Patienten vorhanden ist.

Zudem stand bei der optischen Ausgestaltung des Herzkatheterlabors im Vordergrund, dem Patienten während der Herzkatheteruntersuchung ein angenehmes Ambiente zu verschaffen, um in einer angstfreien Atmosphäre optimale Bedingungen für die notwendige Behandlung zu erreichen.

Ansprechpartner

Chefarzt Prof. Dr. med. Marcus Fischer
Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie
und internistische Intensivmedizin

Telefon:  09441 702-4201
E-Mail:   FischerM@goldbergklinik.de

Infobox

Folgende medizinische Leistungen können durch das neue Herzkatheterlabor erbracht werden.
Invasive Herzkatheteruntersuchungen und Therapieverfahren:

  • Links- und Rechtsherzkatheter
  • Koronare therapeutische Eingriffe (PTCA/Perkutane Transluminale Coronare Angioplastie. Verfahren zur Erweiterung von verengten Herzkranzgefäßen; Stentimplantationen
  • Herzmuskelbiopsie
  • Perikardpunktion
  • Vorbereitung für kathetergesteuerten Aortenklappenersatz (TAVI), Durchführung de TAVI in Kooperation mit UKR
  • Kardioversion (extern und intern)
  • Schrittmacherdiagnostik und -therapie
  • AICD-Implantationen (interne Defibrillatoren) und Überwachung
  • Event Recorder Implantationen

Foto: Goldberg-Klinik (Matthias Witzmann)
v.l.n.r.: Dagmar Reich, Geschäftsführung Goldberg-Klinik, Prof. Dr. Lars Maier, Direktor des Universitären Herzzentrums Regensburg, Prof. Dr. Marcus Fischer, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin, Dr. med. Norbert Kutz, Ärztlicher Direktor, Martin Neumeyer, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender

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Erfolgreiche Re-Zertifizierung als lokales Traumazentrum

Zentrale Aufgabe der Abteilung Unfallchirurgie unter dem neuen Chefarzt Dr. Bernd-Peter Schmidt ist u.a. die Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten.

Um diese Versorgung auf höchstem Niveau zu halten und weiter zu verbessern, wurden ausgehend von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) deutschlandweit Traumnetzwerke gebildet.
Die Goldberg-Klinik Kelheim ist Teil des Traumanetzwerkes Ostbayern (TNO) und wurde erneut für 3 weitere Jahre als lokales Traumazentrum zertfiziert.

2006 hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie das Weißbuch der Schwerstverletztenversorgung herausgegeben, in dem die flächendeckende Bildung von Traumanetzwerken in Deutschland zur Verbesserung der Traumaversorgung vorgeschlagen wird. In der Folge hat die DGU 800 Kliniken in Deutschland aufgerufen, sich zu Traumanetzwerken zusammenzuschließen.

Allein in Bayern haben sich 7 Traumanetzwerke konstituiert. Im ostbayerischen Raum entstand das TNO unter der Federführung der unfallchirurgischen Abteilung der Universität Regensburg (Prof. Dr. Michael Nehrlich). Am 6. Juli 2007 wurde das TNO gegründet und am 9. Oktober 2009 deutschlandweit als erstes Traumanetzwerk der DGU als Trauma-Netzwerk Ostbayern zertifiziert.

Alle Kliniken werden von einer unabhängigen Firma für Zertifizierungen (CertiQ) auditiert. In dem Audit wird überprüft, ob die erforderlichen strukturellen Gegebenheiten (Schockraum, Ultraschall, CT, Notfallinstrumente, Labor Blutbank und vieles mehr) für die Polytraumaversorgung in der Klinik vorgehalten und Vorgaben entsprechend umgesetzt werden.

Die Vorhaltung bezieht sich hier einerseits auf personelle Besetzung rund um die Uhr mit Fachärzten und Fachpflegekräften, aber auch auf eine gewisse räumliche, medizintechnische und organisatorische Ausstattung.

Kernpunkte der Zertifizierungen sind weiterhin, dass diese 25 erfolgreich begutachteten Kliniken nachweislich durch Telemedizin, regelmäßige Qualitätstreffen und regionale Fortbildungsveranstaltungen miteinander partnerschaftlich verbunden sind und kooperieren.

Die Goldberg-Klinik ist auf Initiative des damaligen Chefarztes der chirurgischen Abteilung Dr. Bernd Obermeier seit der Gründung im Jahre 2007 Mitglied dieses Netzwerkes und wurde 2009, 2012 und 2015 erfolgreich zertifiziert. 2018 und 2021 fanden weitere Re-Zertifizierungen statt. Der Erhalt des Zertifikates bleibt zunächst bis 2024 bestehen – bis zur nächsten Re-Zertifizierung.

Katharina Maier, Leitung Qualitätsmanagement, freut sich über die erfolgreiche Re-Zertifizierung: „Die qualitativ hochwertige Traumaversorgung im ostbayerischen Raum wird dadurch nicht nur in den Schwerpunkt-Kliniken, sondern auch in den Häusern der Grund- und Regelversorgung wie der Goldberg-Klinik Kelheim sichergestellt.“

Ansprechpartner

Dr. med. Bernd-Peter Schmidt
Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Handchirurg
Tel.: 09441 – 702-4101
E-Mail: schmidtb@goldbergklinik.de

Foto: Goldberg-Klinik (Matthias Witzmann)
v.l.n.r.: Dagmar Reich, Geschäftsführerin Goldberg-Klinik, Katharina Maier, Leitung Qualitätsmanagement Goldberg-Klinik, Dr. med. Bernd-Peter Schmidt, Chefarzt Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie Goldberg-Klinik, Inge Sixt, Qualitätsmanagement Goldberg-Klinik, Dr. med. Norbert Kutz, Ärztlicher Direktor Goldberg-Klinik

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